Menschen,
die physisch weiblich
sind, aber ein männliches Identitätsgeschlecht haben,
werden
als Frau-zu-Mann-Transsexuelle oder Transmänner bezeichnet;
Menschen, die physisch männlich sind, aber ein weibliches
Identitätsgeschlecht haben, bezeichnet man entsprechend als
Mann-zu-Frau-Transsexuelle oder Transfrauen. Die in älterer
medizinischer Literatur gebräuchlichen Wendungen
transsexueller
Mann für Transfrauen bzw. transsexuelle Frau für
Transmänner, die das körperliche anstelle des
empfundenen
Geschlechts in den Vordergrund stellen, werden von den meisten
Transsexuellen abgelehnt und gelten heute als veraltet. Transsexuelle
Menschen mit medizinischer oder juristischer Geschlechtsanpassung
bezeichnen sich oft nicht mehr als transsexuell, sondern entweder als
Mann mit transsexueller Vergangenheit bzw. als Frau mit transsexueller
Vergangenheit oder einfach als Mann bzw. Frau. Bei der
Transsexualität handelt es sich laut Experten wie z.B. der
Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung in
Hamburg-Eppendorf,
oder der International Academy for Sex Research, um eine
Störung
der Geschlechtsidentität, deren Ursachen unbekannt seien.Viele
Betroffene lehnen das Wort
„Transsexualität“ ab, da
der Wortbestandteil „Sexualität“ ihrer
Ansicht nach
nahelegt, Transssexualität sei kein
Identitätsproblem,
sondern ähnlich wie zum Beispiel Homosexualität
lediglich
eine sexuelle Präferenz. Transsexualität ist jedoch
eine
Frage des Identitätsgeschlechtes und keine Spielart von
Sexualität im eigentlichen Sinn: Transsexuelle sind keine
Menschen
mit außergewöhnlichen sexuellen Vorlieben, sondern
Menschen,
die sozusagen mit den falschen Geschlechtsorganen geboren wurden.