Retrospektive – wer war eigentlich Oswalt Kolle?

Oswalt KolleOswalt Kolle starb am 24. September 2010 in seiner Wahlheimat Amsterdam. Bestimmt hat der Eine oder Andere von euch in den Nachrichten von seinem Tod gehört. Doch wer war Oswalt Kolle eigentlich?

Seine Karriere begann er als Boulevard-Journalist und arbeitete hierbei unter anderem für die “Bild” und die “B.Z.”. Dort schrieb er über das Intimleben der Stars aus Musik und Film. Seine Serien für die “Neue Revue” (z.B. Dein Mann, das unbekannte Wesen) brachten ihm schließlich den Durchbruch. Kirchen riefen zum Boykott der Serie auf und Tausende Männer und Frauen hatten in Kolle den ultimativen Ratgeber für sexuelle Probleme gefunden.

Zwischen 1968 und 1972 veröffentlichte Oswalt Kolle insgesamt 9 Kino-Filme. “Das Wunder der Liebe”, “Deine Frau, das unbekannte Wesen” oder “Liebe als Gesellschaftsspiel” sahen etwa 140 Millionen Zuschauer auf der ganzen Welt. Seine Bücher, in denen er später auch über Sexualität im Alter oder über Bisexualität schrieb wurden, nach heutigem Stand, in insgesamt 18 Sprachen übersetzt. Oswalt Kolle trug somit einen großen Teil für die Sexuelle Aufklärung bei und setzte sich leidenschaftlich für einen unverkrampfteren Umgang mit der menschlichen Sexualität ein.

Geschrieben am 06.10.2010 von admin in Lust. 0 Kommentare.

Sexualempfinden durch Placebo steigerbar

PlaceboEine aktuelle amerikanische Studie beweist, dass das weibliche Sexualempfinden alleine durch den Einsatz eines Placebo ohne medizinischen Wirkstoff gesteigert werden kann. Auch in Kliniken werden solche Wirkstoff-freien Medikamente täglich und mit Erfolg bei der Bekämpfung von Krankheiten aller Art eingesetzt. Das sich der Grundgedanke des Placebos also auch auf dem Gebiet der Sexualität einsetzen lässt ist also nur logisch.

Logisch ist auch, dass gerade Ärzte ungern über Placebo sprechen. Denn der berühmte Placebo-Effekt kann eben nur greifen, wenn die Patienten auch tatsächlich an die Wirkung des vermeintlichen Medikaments glauben.

Forscher einer Universität in Texas haben nun die Wirkung der Placebos auch bei sexueller Unlust von Frauen getestet. Die insgesamt 200 Teilnehmerinnen der Studie litten unter dauerhafter sexueller Unlust und Erregungsstörungen. Die Studienleiterin wertete innerhalb von 3 Monaten eine sogenannte Doppelblindstudie aus. Ein Großteil der Probanden nahm ein Wirkstoff-Präparat ein. 50 Frauen hingegen nahmen allerdings Scheinmedikamente ein. Das Ergebnis ließ selbst die Forscher etwas erstaunen: Jede 3. Studienteilnehmerin, die ein Wirkstoff-freies Medikament verabreicht bekam, berichtete über eine deutliche Verbesserung des Sexuallebens. Viele Teilnehmerinnen gaben an, sich erregbarer zu fühlen. Hinzu kam, dass die Frauen häufiger mit ihrem Partner schliefen und die Anzahl der erfüllenden Sexualkontakte anstieg.

Unterstützt wurde die Wirkung der Placebos wahrscheinlich auch durch die Gedankliche Auseinandersetzung der Teilnehmerinnen mit der eigenen Lustlosigkeit. So sieht das auch die Studienleiterin: “Schon die Teilnahme an der Studie führte wahrscheinlich zu einigen wichtigen Gesprächen”. Wenn sich jemand Zeit nimmt und mit den Frauen über ihre Probleme und Gefühle spricht, wird sehr wahrscheinlich die positive Wirkung der Placebos noch gefördert.

Geschrieben am 27.09.2010 von admin in Lust. Comments Off.

Die Pille feiert ihren 50sten Geburtstag

PilleDie Erfindung der Pille löste vor gut 50 Jahren eine echte sexuelle Revolution aus. Sie versprach Genuss ohne Reue und gab Frauen die Freiheit selbst über den Zeitpunkt einer Schwangerschaft zu bestimmen. Die Pille wurde wie viele Medikamente übrigens eher durch Zufall entdeckt. Die Urform der Babypille war nämlich ursprünglich als als Medikament zur Behandlung von Menstruationsbeschwerden gedacht. Erfunden wurde die Pille in Amerika und war von Anfang an nicht unumstritten.

Damals wie heute wird das Wundermittel zur Empfängnissverhütung jedoch von der katholischen Kirche geradezu verachtet.

Geschrieben am 18.08.2010 von admin in Lust. Comments Off.

Sinkende Lust auf Grund der Wirtschaftskrise

Wie es aussieht verdirbt Sparen die sexuelle Lust der Menschen. In einer Griechischen Studie gaben satte 72% der Frauen Frauen an, dass sich die Wirtschaftkrise negativ auf ihre Sexualität ausgewirkt hätte. 68 % der befragten Frauen gaben zu, dass sie seit der Krise im Schnitt weniger intime Kontakte mit ihren Männern hatten als davor. Die Studie einer Organisation namens “EMAS” scheint somit eindeutig zu belegen, das sich finanzielle Aspekte und deren Begleiterscheinungen auf die Lust der Menschen auswirkt.

Geschrieben am 05.08.2010 von admin in Lust. Comments Off.
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