Impotenz
(lat. Unfähigkeit
/ Gegensatz zur Potenz) bezeichnet dem allgemeinen deutschen
Verständniss die Unfähigkeit von betroffenen
Männern,
eine Erektion zu bekommen und zu halten. Tatsächlich hat der
Begriff jedoch mehrere Bedeutungen. So bezeichnet
„Impotentia generandi“ zum Beispiel die
Unfähikeit
Kinder zu zeugen (Unfruchtbarkeit). Bei Frauen bedeutet
„Impotentia concipiendi“ die Unfähigkeit,
schwanger zu
werden.„Impotentia gestandi“ bezeichnet die
Unfähigkeit, Kinder auszutragen. In der katholischen Kirche
stellt
die „Impotentia coeundi“ nach geltendem
Kirchenrecht als
einzige dieser Störungen ein Ehehindernis dar. Generell kann
jedoch gesagt werden, dass Erektionsprobleme bei jedem Mann ab und zu
auftreten können. Dauerhafte Potenzstörungen treten
jedoch
meist in erhöhtem Alter auf. Angst und Aufregung oder
allgemeiner
Stress sind die häufigsten Ursachen. Als krankhaft sind
Erektionsstörungen lediglich, wenn es mit der Erektion
dauerhaft
nichts wird. Da der Ursprung oftmals psychischer Natur ist, kann in
vielen fällen therapeutische Hilfe nützlich sein.
Auch
für ältere Männern, bei welchen es sich
zumeinst um
körperliche Ursachen handelt, gibt es heutzutage die
verschiedensten medizinischen Behandlungsmöglichkeiten. Am
bekanntesten ist wohl die Blau Pille mit Namen Viagria. Jedoch gibt es
viele andere und ähnliche funktionierende Hilfsmittel.