Amor
Amor ist in
der römischen Mythologie der Gott der Liebe (genauer: des sich
Verliebens) und wird als halbwüchsiger Knabe nicht ohne schalkhafte Bosheit
aufgefasst,
der mit seinen Pfeilen ins Herz trifft und dadurch die Liebe erweckt.
Widerstehen kann man ihm nicht: Amor vincit omnia ("Amor besiegt
alles"). Er ist der Sohn der Venus und des Mars. Sein griechisches
Analogon ist Eros, wobei seine Bedeutung größer ist
und sich
ein Abstammungsparadoxon zeigt. Amor ist der Sohn der Venus. Er soll
sie versehentlich mit einem seiner Pfeile getroffen haben, worauf Venus
sich in Adonis verliebte. In der Emblematik wird Amor oft auch als
blind dargestellt, was William Shakespeare im Sommernachtstraum (in der
Übersetzung von Wieland) so erklärt:
"Die Liebe siehet durch die Phantasie,
Nicht durch die Augen, und desswegen wird
Der goldbeschwingte Amor blind gemahlt.
Geflügelt ohne Augen deutet er
Der Liebe Hastigkeit im Wählen an;
Und weil sie leicht verlässt was sie erkohr,
So stellt man ihn als einen Knaben vor;
Wie Knaben oft beym Spiel meineydig werden,
So scherzt des Knaben Amors Leichtsinn auch
Mit seinen Schwüren. "
Quelle: Wikipedia